Gemeinsames Projekt mit Schweizer Holzwirtschaft
Im Sommer 2007 hatten die Verbände der Holzwirtschaft wie Lignum, Waldwirtschaft Schweiz oder HIS (Holzindustrie Schweiz) sowie große Unternehmen der Branche gemeinsam mit SBB Cargo ein Projekt gestartet, um Schwachstellen in der Zusammenarbeit anzugehen. Anlass dafür war die Unzufriedenheit der Holzbranche mit der Güterbahn, die jährlich über 50.000 Wagen für die schweizerische Holzwirtschaft und Papierindustrie transportiert.

SBB Cargo erhoffte sich vom gemeinsamen Projekt eine höhere Verbindlichkeit in der Planung und einen verstärkten Dialog sowohl über Schwierigkeiten in der operativen Abwicklung als auch über Zukunftsperspektiven der Branche, die sehr heterogen ist und durch die Fokussierung des Wagenladungsverkehrs in der Schweiz stark beunruhigt war. Im Vordergrund der gemeinsamen Arbeiten stand aber nicht die Wiederbedienung von für SBB Cargo unrentablen Verladestationen, sondern der qualitative Ausbau des Netzes.
Die wichtigsten Resultate des Projektes sind konkrete Schritte bei der Verbesserung des Bediennetzes, ein schweizweites Reinigungskonzept auf Freiverladeplätzen sowie die bessere Planung der Verladung auf Bahnhöfen mit eingeschränkter Kapazität. Erste Pilotversuche in Oensingen und Olten Hammer waren erfolgreich. Nach einem weiteren Testversuch in der Ostschweiz soll das Konzept auf allen Freiverladeplätzen umgesetzt werden.

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