SBB Cargo-Partner Hupac auf der transport logistic 2009
„Hupac steht für Kontinuität“: Unter diesem Motto präsentiert sich der langjährige SBB Cargo-Partner Hupac auf der transport logistic in München (Halle B6 auf Stand 317/416). In den Mittelpunkt stellt der Schweizer Kombi-Operateur dabei sein europaweites Netzwerk. „Seit über vierzig Jahren sind wir mit eigenen Ressourcen und umfassendem Know how im Markt“, so Hupac-Direktor Bernhard Kunz. „Trotz Krise halten wir unser Netzwerk für den kombinierten Verkehr in allen wichtigen Märkten aufrecht und bieten unseren Kunden den gewohnten Service.“

Dazu gehört auch die ständige Weiterentwicklung des Angebots im Interesse der Kunden. Neu im Netzwerk Shuttle Net, welches mit täglich über 100 Zügen rund 700.000 Straßensendungen pro Jahr auf die Schiene verlagert, sind beispielsweise die Verbindungen von Antwerpen nach Madrid, Sevilla, Lissabon, Leixoes/Porto und Setùbal.
„Wir erschliessen die Iberische Halbinsel über unsere drei mal wöchentlich verkehrenden Shuttlezüge zwischen Antwerpen und Hendaye“, erklärt Peter Howald, Direktor Intermodal Services. Alle Züge des Segments Südfrankreich/Spanien, welches neben Hendaye auch die Destinationen Bordeaux und Perpignan umfasst, haben über einen zentralen Terminalstandort in Antwerpen direkten Anschluss an das Hupac-Netzwerk im Osten Europas.
Über die Drehscheibe Schwarzheide, welche Sendungen aus Antwerpen, Rotterdam, Duisburg, Ludwigshafen, Busto Arsizio und Zeebrugge bündelt, werden täglich die polnischen Destinationen Warschau, Kobylnica und Slawkow angefahren. „Von Slawkow bieten wir über unseren Partner Russkaya Troyka Verbindungen nach Moskau und weitere russische Destinationen an“, so Howald.
In den Startlöchern steht auch eine neue Verbindung nach Rumänien. Über den Terminal Budapest, den Hupac viermal wöchentlich ab Duisburg bzw. Rotterdam anfährt, wird demnächst eine Relation in den neu erbauten Terminal Curtici in das Shuttle Net aufgenommen.
Auch über die Kernrelationen der Hupac im Nord-Südverkehr gibt es Neuigkeiten zu vermelden. Anfang des Jahres wurde eine Verbindung zwischen Taulov und Verona über die Brennerachse in das Netzwerk integriert. Somit konnte der Verkehr zwischen Dänemark und Italien um weitere vier auf mittlerweile sechzehn Abfahrten pro Woche erhöht werden. „Die neue Relation via Brenner ist insbesondere für 4-Meter-Transporte interessant“, erläutert Howald. „Für dieses Segment wollen wir auch eine neue Relation zwischen Köln und Novara via Lötschberg ins Angebot aufnehmen.“
Hupac verfügt über eigenes Rollmaterial und eigene Terminals und investiert kontinuierlich in den Ausbau des kombinierten Verkehrs. In Antwerpen sind der HTA Hupac Terminal Antwerp sowie der Combinant Terminal in Zusammenarbeit mit BASF und IFB im Bau. Beide Anlagen werden 2010 in Betrieb genommen.
Auch die Renovierung und Vervollständigung des Hupac-Terminals Busto Arsizio-Gallarate schreitet voran. „Hupac verfügt über eine solide Basis, die uns auch in schwierigen Zeiten die notwendige Sicherheit gibt“, unterstreicht Bernhard Kunz. „Obwohl wir in einigen Bereichen die Kapazität an die gesunkene Nachfragen anpassen mussten, führen wir die strategischen Investitionen weiter. Wir wollen bereit sein, wenn die Konjunktur wieder anzieht.“

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