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16.06.07

Weg mit dem Müll

muelll.jpgEr riecht nicht angenehm und sieht auch nicht schön aus. Deshalb ist es eine wirkliche Verbesserung, dass der Müll im Kanton Waadt in Lausanne nun unterirdisch transportiert wird. Per Güterbahn. Durch einen 3800 Meter langen Tunnel direkt in die Müllverbrennungsanlage Lausanne Tridel.

Als die neue hochmoderne Anlage in Betrieb ging, wurde auch gleich ein eigener, unterirdischer Bahnanschluss gebaut. Das schont die Umwelt erheblich, denn statt der Bahntragwagen würden sonst rund 50 Lkw täglich durch Lausanne fahren. So aber wird der Müll per Lastwagen eingesammelt, zu verschiedenen Bahnhöfen gefahren und für den Rest der Strecke umweltfreundlich auf die Schiene verlagert.

15.06.07

Stahl auf der Rolle

Dieser Name steht in Deutschland für Stahl: ThyssenKrupp. Und mit SBB Cargo hat der weltweit produktions- und umsatzstärkste Hersteller von Qualitätsflachstahl, ThyssenKrupp Steel in Duisburg, einen kompetenten Partner gefunden, der im Jahr knapp 220.000 Tonnen Blechrollen – so genannte Coils – aus dem Ruhrgebietcoils.jpg nach Italien und in die Schweiz transportiert. Das geschieht entweder direkt per Güterzug oder im kombinierten Schiffs- und Bahnverkehr.

Eine Blechrolle bringt dabei zwischen 15 und 20 Tonnen, manchmal sogar bis zu 36 Tonnen, auf die Waage. Seit 2005 starten in Duisburg wöchentlich drei Ganzzüge, die innerhalb von 24 Stunden ihr Ziel erreichen. Dafür werden die Wagen von vier Standorten in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zu einem Zug zusammengestellt.

Diesen transportiert SBB Cargo zusammen mit ihren Tochtergesellschaften nach Desio in der Lombardei. Von dort gelangen die Coils via Umschlagplattform per Lkw zu den Kunden in der Automobil-, Verpackungs- und Baustoffindustrie. Und ein Teil der nässeempfindlichen Stahlrollen geht sogar – ebenfalls auf dem Bahnweg – weiter in Richtung Neapel.

Auf Railshow unterwegs

railshow.jpg„Hier erleben Sie was“, das ist das Motto unseres länderübergreifenden Jahresprogramms zum Jubiläum der Gotthardbahn. Seit 125 Jahren transportieren die Schweizer Bundesbahnen zuverlässig Güter durch den Gotthard-Tunnel.

Trotzdem wird unser Unternehmen, die SBB Cargo, in der Öffentlichkeit häufig als recht junges, privates Unternehmen wahrgenommen. Das ist auch gut so, schließlich gehören wir zu den Pionieren im liberalisierten europäischen Bahngüterverkehr.

Trotzdem, unsere Kraft ziehen wir aber auch aus unseren Wurzeln, auf die wir stolz sind. Deshalb nutzen wir das Jahr des 125. Jubiläums der Gotthard-Bahn, um uns noch bekannter zu machen. Und wir wollen sowohl unseren Pioniergeist von damals, als auch unsere innovativen Ideen von heute präsentieren.

Fünf Railshows stehen dabei im Mittelpunkt des Programms. Davon finden drei in Deutschland statt – im Ruhrgebiet, in den Nordseehäfen und in Süddeutschland. Und drei in Italien, dort in der Lombardei und im Bresciano. Was wir dort zeigen werden? Eine Zugkomposition aus einer Lok, zwei umgebauten Domino-Wechselbehältern und einem umgebauten Habbillns moderne Schiebewandwagen. Und natürlich eine multimediale Ausstellung zum Gotthardbahn-Jubiläum. Ähnlich wie auf der transport logistic.

Wenn Sie uns auf der Messe nicht treffen konnten, haben Sie demnächst auf den Railshows die Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen. Ich freue mich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen, zum Beispiel in Duisburg.

Nicolas Perrin, stellvertretender Leiter und zuständig für den Geschäftsbereich International von SBB Cargo

Es geht noch etwas weiter

Die Messe ist zwar zu Ende und dieses Weblog ist von vorneherein auf diesen Event beschränkt gewesen, aber wir haben noch etwas Material übrig. Deshalb wird es in den nächsten Tagen noch ein paar Postings geben und selbstverständlich kann noch weiter kommentiert werden. Die Auslosung der Führerstandsfahrt erfolgt dann am Montag um 12.00 Uhr.

Die Messe ist vorbei: Vielen Dank an alle

gottschalk.jpgDas Messegelände leert sich zusehends. Und die transport logistic 2007 verabschiedet sich so, wie sie begonnen hat: Mit Gewitter und Regenschauer. Heute war insgesamt ein etwas ruhiger Tag.

Wenn man von dem Rummel um die Gebrüder Gottschalk am DHL-Stand einmal absieht. Es bleibt also Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen.

Auch wenn der Stand von SBB Cargo sich durch seine Lage auf dem Freigelände etwas abgesetzt hat, haben viele Kunden den Weg in die Lounge gefunden und konnten in entspannter Atmosphäre interessante Gespräche führen. Auch Jobbewerber und Interessenten für Ausbildungsplätze gab es etliche. Einige löcherten die beiden Lokführer am Simulator mit ihren Fragen und überlegen sich nun ernsthaft, ob sie diesen Beruf ergreifen wollen.stand.jpg

Die Messe wurde aber auch zum intensiven Networking mit Journalisten und Kooperationspartnern genutzt. Immer wieder kam es vor und im Extrazug auch zu spontanen Treffen mit Eisenbahnern aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Denn trotz Wettbewerb im liberalisierten Schienengüterverkehrsmarkt in Europa gibt es doch eine Gemeinsamkeit: Mehr Transporte auf die Bahn zu bringen.

Möglich wurde das Ganze durch den unermüdlichen Einsatz vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SBB Cargo und weiteren Unternehmen. Hinter der Bar-Theke und in der Küche, am Loksimulator, in Gesprächen mit Kunden und Interessenten, als Fahrer des Elektroshuttles, als Wachmann und bei der abendlichen Reinigung des Wagens haben sie dafür gesorgt, dass dieser Messeauftritt in München ein großer Erfolg für die Schweizer Güterbahn wurde.

Als kleines Dankeschön hier noch ein paar Fotoimpressionen aus den letzten Tagen:

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Ein großer Teil des Stand-Teams

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Sie sorgten für die Versorgung mit Speis und Trank

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Der Fahrer des Cargo-Shuttles – rollende Werbung für das Weblog

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Gespräche, Gespräche – vier Tage lang von morgens bis abends

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Das Küchenteam – in allen Kantonen der Schweiz kulinarisch zu Hause

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Die Lokführer – rund um die Uhr Hilfe am Simulator

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der Standchef Danny … und seine Kollegin Evelyn

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