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19.08.11

Privatbahn-Magazin zum “Bahnland Schweiz”

Das Privatbahn-Magazin aus Deutschland beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit dem “Bahnland Schweiz”. Neben einigen Denkanstössen zum Thema “Finanzierbarkeit der Bahninfrastruktur” und viel Lob für die “Bahnfahrernation” wird auch das ökologische Engagement der SBB Cargo gewürdigt.

So schreibt das Blatt:

Nirgendwo sonst in Europa werden anteilsmäßig so viele Güter auf der Schiene transportiert wie in der Schweiz. Der Wagenladungsverkehr ist denn auch zentral für SBB Cargo. Täglich verkehren auf dem Schweizer Schienennetz über 3000 Wagen mit durchschnittlich 55 Tonnen Ladegewicht. … Schon seit 2009 erstellt die Schweizer Güterbahn für ihre Kunden individuelle Emissionsreportings mit Energieverbrauch, Schadstoffausstoß und Einsparungen ihrer Güterverkehre und bietet in Kooperation mit der Non-Profit-Organisation myclimate sogar komplett klimaneutrale Gütertransporte an.

Aber werfen Sie selbst einen Blick in dieses interessante Magazin:

12.08.11

Nur noch 50 Tage: Teilnahmeschluss für prix éco naht

Am 30. September 2011 endet die Einreichungsfrist für den Umweltpreis von SBB Cargo. Ausgezeichnet werden damit die Kunden, die am meisten CO2 bei ihren Bahntransporten einsparen.

Im Frühling 2012 vergibt SBB Cargo – in Zusammenarbeit mit der Nonprofit-Stiftung myclimate – erstmals den prix éco. In drei Kategorien werden Unternehmen ausgezeichnet, die im Vergleich zu 2010/2011 durch den Transport mit der Schweizer Güterbahn am meisten CO2 eingespart haben. Neben dem Preis übernimmt SBB Cargo bei den Gewinnern auch die Kosten für einen klimaneutralen Transport bis CHF 5000 je Kategorie (Kompensation via myclimate) – ganz nach dem Motto: Jedes Gramm zählt.

Die drei Kategorien des Wettbewerbs

Jeder Teilnehmer am prix éco erhält ausserdem:

  • ein detailliertes Emissionsreporting für das Jahr 2010 – hier wird die CO2-Einsparung ausgewiesen, die durch die Transporte mit SBB Cargo erreicht wurde
  • auch für das Jahr 2011 automatisch ein detailliertes Emissionsreporting

Zahlen und Fakten dieses Dokuments können in eigene Umweltberichte o.ä. übernommen und für die Kommunikation nach aussen eingesetzt werden.

Anmeldung unter: http://www.sbbcargo.com/index/sbbc_umwelt/prixeco/prixeco_form.htm

21.07.11

Erste Hybridlok im Cargo-Look wird zusammengebaut

30 umweltfreundliche Hybridloks  für den leichten Zustell- und Rangierdienst hat SBB Cargo bei Stadler Winterthur in Auftrag gegeben. Ihre Produktion läuft im Plan, die erste Eem 923 glänzt bereits im Cargo-Look und soll im Spätsommer fertiggebaut sein.

Im Juni hatte Stadler Winterthur an der ersten Lok der neuen Baureihe mit dem Innenausbau der Kabine sowie dem Aufbau des Fahrwerkrahmens begonnen. Verläuft alles weiter im Plan, ist die Hybrid-Rangierlok im Spätsommer fertig montiert und kann die Tests zur Inbetriebnahme in Angriff nehmen. Dank des Elektroantriebs und dem ergänzenden Diesel-Hilfsmotor sind die neuen Fahrzeuge besonders umweltfreundlich. Ausserdem weisen sie über die gesamte Lebensdauer hinweg eine hohe Wirtschaftlichkeit auf.

Die zweiachsigen Hybridloks vom Typ Eem 923 Hybrid sollen im leichten Zustell- wie auch im Rangierdienst zum Einsatz kommen und die in die Jahre gekommenen Rangierloks des Typs Bm 4/4 und diverse dreiachsige Rangierloktypen ersetzen. Das neu entwickelte Modell basiert auf der Rangierlok Ee 922, die bei der SBB bereits beim Personenverkehr für Rangieraufgaben im Einsatz steht. Die Hybridversion für SBB Cargo verfügt über zwei Elektromotoren sowie einen ergänzenden Diesel-Hilfsantrieb für das Bedienen von Anschlussgleisen ohne Fahrdraht. Die Eem 923 Hybrid erreicht damit eine Maximalgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern.

18.07.11

Schweizer Bahn fährt bereits mit 75 Prozent Öko-Strom

Die neue “Energiebeschaffungsstrategie” der Schweizer Bundesbahnen hat klar zum Ziel, den Atomstromanteil von heute 25 Prozent kontinuierlich zu reduzieren und den Anteil der erneuerbaren Energien weiter auszubauen.

Die SBB ist bereits heute die grösste Stromkonsumentin der Schweiz und benötigt auch in Zukunft mehr Energie. Denn das Bahnnetz wird ausgebaut, die Güterzüge werden schwerer und länger und auch der Gotthard-Basistunnel verbraucht mehr Energie als der bisherige Streckenverlauf, weil bei höheren Geschwindigkeiten der Züge auch der Luftwiderstand zunimmt. Die Folge: Es werden auch mehr Treibhausgase ausgestossen. Um ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, haben die Schweizer Bundesbahnen deshalb eine neue „Energiebeschaffungsstrategie“ beschlossen. „Sie hat klar zum Ziel, den Atomstromanteil von heute 25 Prozent kontinuierlich zu reduzieren“, sagte SBB-Konzernchef Andreas Meyer bereits im Mai in einem Interview mit dem „Sonntag“.  Einen Grossteil seinerr Beförderungsenergie beziehe das Unternehmen bereits heute aus erneuerbarer Quelle.

Um den grossen Strombedarf zu decken, bezieht die SBB Strom von über 200 Energieversorgungsunternehmen in der gesamten Schweiz. Mehr als 20.000 Niederspannungsinstallationen transportieren diese Energie zu den verschiedenen Verbrauchern.

So stammten  2010 über 75 Prozent des Stroms aus der Wasserkraft, produziert in eigenen Wasserkraftwerken oder von Partnern. Die Eigenproduktion garantiert einen hohen Grad an Versorgungssicherheit und macht die SBB relativ unabhängig von Preisschwankungen auf dem Strommarkt. Um den Restbedarf an Strom zu decken, hält die SBB über eine Beteiligungsgesellschaft Anteile an den beiden französischen Atomkraftwerken Cattenom (1%) und Haut Bugey (2.5%) sowie ist am AKW Leibstadt (2%) beteiligt und kauft bei Bedarf Strom auf dem freien Markt ein. Im Unterschied zu anderen grossen Bahnen muss die SBB so kaum auf fossile Treibstoffe zurückgreifen.

Ein weiterer Vorteil der Wasserkraft liegt in den geringen Verlusten bei der Stromerzeugung. Im Vergleich zur Energieversorgung mit fossilen Energieträgern ist der Primärenergieverbrauch der SBB deshalb gering. Ein Problem dabei: Wasserkraftwerke sind zwar sauber, ihre Leistung hängt aber vom Wetter ab. Zu Zeiten mit vielen Niederschlägen produzieren die Kraftwerke mehr Strom als für den Bahnbetrieb nötig. In trockenen Perioden reicht die Wassermenge dagegen nicht aus, um den Strombedarf der SBB vollständig zu decken. In den kommenden Jahren rechnet die SBB aufgrund höherer gesetzlicher Restwassermengen deshalb mit einem leichten Rückgang der Energieproduktion aus Wasserkraft.

Deshalb engagiert sich die SBB beim Bau des Pumpspeicherwerkes Nant de Drance zwischen den Stauseen Emosson und Vieux Emosson im Wallis, um zukünftige Bedarfsspitzen abzudecken. Wenn das Kraftwerk 2017 den vollen Betrieb aufnimmt, wird es 1500 Gigawattstunden pro Jahr liefern. Auch bei anderen Wasserkraftwerken plant die SBB Erneuerungen, um mehr Energie aus den bestehenden Anlagen zu gewinnen. „Wie der zukünftige Energiemix der SBB aussehen wird, wird im Rahmen der Energieversorgungs- und Beschaffungsstrategie zurzeit erarbeitet“, so Andreas Meyer.

Auch der Wind könne möglicherweise in Zukunft einen Beitrag zur Stromversorgung der SBB leisten. Die beste Massnahme sei aber das Energiesparen. „Wir wollen bis 2015 10 Prozent weniger Strom verbrauchen, als es unsere Verbrauchsprognosen für dieses Jahr vorsehen“, kündigte Meyer an. 2010 hätten die SBB durch ihr Effizienzprogramm bereits 119 Gigawattstunden Strom gespart. Dies entspreche dem Jahresverbrauch von 30.000 Haushalten.

13.07.11

Unsere Umwelt sagt Danke: Klimafreundlicher Holztransport

Die ARGO – HOLZ AG mit Geschäftssitz in Bad Zurzach wurde im Jahr 2005 gegründet und bündelt das Holzangebot in der Region. Sie setzt sich nicht nur für die Nutzung von Holz als Alternativenergiequelle ein, sondern organisiert ihre Transporte auch umweltfreundlich.

Aktionäre der „Aargau Ost Holzvermarktung“ sind heute 41 Aargauer und 1 Zürcher Gemeinden. Rund 20 Forstbetriebe in der Region Baden, Brugg und Zurzach verkaufen ihr Holz über den Dienstleister, der auch noch andere Aufgaben im Bereich der Waldpflege übernimmt. Der Transport des Rundholzes erfolgt zu einem großen Teil über die Güterbahn. Die ARGO – HOLZ AG konnte dadurch 2010 rund 58 Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase vermeiden. 659 Lastwagenfahrten  wurden dadurch überflüssig gemacht. Die Umwelt sagt dafür Dankeschön.

Und clever wie die Aargauer Holzvermarkter sind, haben sie dieses Engagement öffentlich gemacht und den Emissionsreport von SBB Cargo auf ihre Website gestellt. Denn schliesslich sollen alle es erfahren, wie aktiv sie für die Umwelt sind. Haben Sie auch Interesse an einem solchen Reporting? Hier gibt es mehr Informationen dazu.

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