SBB Cargo
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30.12.11

Einen guten Rutsch … mit einem kleinen Videokunstwerk

Das alte Jahr verabschieden wir mit einem kleinen Videokunstwerk, das wir auf YouTube entdeckt haben.

THE WEB vs Leslie Von Dees – Cargo” hat sein Schöpfer es genannt und es ist Teil des neuen Albums “Trains”. Die Aufnahmen der SBB Cargo-Züge stammen vom Güterbahnhof Dietikon, die Musik hat Leslie Von Dees (Ungarn/USA) komponiert.

Ich liebe Güterzüge, denn sie nehmen die schmutzigen Lastwagen von der Strasse“, schreibt der anonyme Künstler “THE WEB“, der aus Winterthur stammt und 1970 geboren wurde.  Wir wünschen ihm und Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2012 und hoffen, dass Sie nach der Silvesterfeier nicht alles doppelt sehen!

27.12.11

Re 620: Verjüngungskur für das Zugpferd der Cargo-Flotte

Seit über 30 Jahren zieht sie unermüdlich ihre Runden durch die Schweiz: Die Lokomotive Re 620 ist heute das Rückgrat der SBB Cargo-Flotte. Ein Servicepaket sichert ihre Zukunft.

Denn selbst an solch einer mächtigen Lokomotive, an deren Schicksal ihre Fans regen Anteil nehmen, geht der Zahn der Zeit nicht spurlos vorbei. Verschleiss und Materialermüdung nehmen seit einigen Jahren stark zu und damit auch der Reparaturbedarf, die Stillstandszeiten und die Kosten. Zahlreiche Bauteile sind auf Grund ihres Alters kaum oder nur mit grossem Aufwand reparierbar, wie zum Beispiel das Batterieladegerät.

Da die Re 620 mit ihrer Leistungskraft und sechs Triebachsen auf den schwierigen Strecken in der Schweiz unverzichtbar bleibt und durch keine andere Lok am Markt gleichwertig ersetzt werden kann, hat sich SBB Cargo zu einer Jungkur für das gute Stück entschlossen. Eine aktuelle Überprüfung ergab: Das Zugpferd der Schweizer Güterbahn verfügt noch über genügend Substanz. Allerdings müssen zahlreiche Bauteile ausgetauscht werden, um den weiteren Betrieb zu sichern. Ein Servicepaket für die 86 Serienloks nimmt diese Aufgabe in der Zeit vom Frühjahr 2012 bis zum Sommer 2014 in Angriff.

Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung der Tubotafeln, eine Gerätekühlung und –belüftung im Führerstand, ein neuer Gehilfenstuhl zur Verbesserung des Fluchtweges sowie Vorkehrungen zur Vermeidung von Motorkurzschlüssen und eine nachhaltige Lösung für verklemmte Fenster. Auch Vorschläge der SBB Cargo-Mitarbeitenden werden berücksichtigt. In zwei Maschinen werden unter anderem pneumatische Lokführer-Sitze für eine bessere Ergonomie getestet und zudem alle Loks mit neuen Bremsstäben ausgerüstet.

23.12.11

Wir wünschen besinnliche und erholungsreiche Festtage

19.12.11

Signal aus Berlin: Güterbahnen-Korridor ohne Engpässe gefordert

In Berlin stellten heute die CEOs der vier Güterbahnen DB Schenker Rail, TX Logistik, SBB Cargo und BLS Cargo gemeinsam ihre Anforderungen zur Entwicklung der von der EU-Kommission definierten Korridore für den europäischen Schienengüterverkehr vor. Speziell auf den Strecken von Rotterdam nach Genua sind nach ihrer Meinung noch erhebliche Infrastruktur-Engpässe zu beseitigen.

Auf Initiative der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften (CER)  einigten sich die Unternehmen auf ein Positionspapier (PDF-Download), dessen Inhalt jetzt gegenüber Politik und nationalen Infrastrukturbetreibern gemeinsam und nachdrücklich vertreten werden soll. Für ihre Untersuchung haben die Bahnen den bis 2015 geplanten Korridor 1 ausgewählt, der  auch als „ Korridor A“  bezeichnet wird, und von Rotterdam (Niederlande) und Zeebrugge (Belgien) via  Köln, Duisburg, Mannheim, Basel über zwei Trassen durch die Schweiz nach Genua an die italienische Mittelmeerküste führt.  Auf dieser Strecke, die auch die neuen Infrastrukturen der Betuwelinie sowie des Lötschberg- und Gotthardbasistunnels umfasst, liegen heute laut der Studie zum Beispiel noch in Oberhausen, Basel, Chiasso und Mailand  erhebliche Infrastruktur-Engpässe vor, deren Beseitigung eminent wichtig ist.

Die Bahnen kämpfen nach wie vor mit unterschiedlichen nationalen Bestimmungen wie zum Beispiel aufwändige Zulassungsverfahren oder unterschiedliche Sicherheitssysteme. Diese Mehrkosten reduzieren die Vorteile des grenzüberschreitenden Verkehrs für die Bahn. Das widerspricht klar dem Ziel der Liberalisierung in Europa und benachteiligt die Bahnen im Wettbewerb mit der Strasse“, betonte SBB-Cargo-CEO Nicolas Perrin in Berlin.  Die neue Infrastruktur – so die vier Güterbahnen in ihrem Papier – sollte unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit grundsätzlich so ausgelegt sein, dass Züge mit einer Länge von 1.500 Metern fahren können. Außerdem müsse eine signifikante Vereinfachung und Verbesserung der Abläufe erfolgen, die nur minimale operative Stopps vorsieht.  Besonders die Interoperabilität sei eine Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Bahnen gegenüber der Strasse.

Beschlossen wurde im Rahmen der gemeinsamen Initiative auch eine internationale Koordination der Bauarbeiten, die mit dem geplanten Ausbau des Korridors  verbunden sind.  Zudem können – so die Studie – mehr Kapazitäten bei einem Vorrang auch von Güterzügen, harmonisierten Operationsprozessen und der Einführung von Fahrplantrassen, die auf Kunden- und Marktwünschen basieren, erreicht werden.

15.12.11

Eem 923 – Eine Hybrid-Rangierlok wird Filmstar / Teil 7

Demnächst präsentiert SBB Cargo einen Film zur Entstehung der 30 neuen, umweltschonenden Hybridloks für die Schweizer Güterbahn. Kürzlich haben bei der Herstellerfirma Stadler in Winterthur und unterwegs auf der Strecke die Dreharbeiten dafür stattgefunden, die wir hier mit einer kleinen Fotogalerie dokumentieren. Auf das Ergebnis sind wir gespannt.


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