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15.03.12

Kundenservice: Das Gesicht hinter der Nummer / Teil 4

Wer steckt hinter den Tasten-Nummern des SBB Cargo Kundenservices (0800 707 100)? Was für ein Gesicht gehört zur Stimme am Telefon, wenn Sie eine Beschwerde haben? In einer kleinen Serie stellen wir hier im Blog die Menschen vor, die Tag für Tag für die Kunden von SBB Cargo am Telefon erreichbar sind.

Jean-Bernard Jobin ist ein besonnener und ruhiger Mensch – und so wirkt er auch auf andere. Mit seiner Familie wohnt der Romand in Villars-sur-Glâne bei Fribourg, wo er am Wochenende mit seinen fast erwachsenen Kindern gern auf den Mountainbikes durch den nahe gelegenen Wald saust. Nach Basel kam Jobin im Jahr 2008.

Seitdem arbeitet er als Teamleiter Kundenabrechnung und führt ein vierköpfiges Team. Die gesamte Abteilung besteht aus elf Personen, aufgeteilt in zwei Gruppen. Das zweite Team wird von Isabelle Gilliéron geleitet und bearbeitet ebenfalls Beschwerden über Kundenabrechnungen. Alle Ansprechpartner sind seit drei Monaten unter der Tastennummer 4 erreichbar (zuvor war es die Nummer 3). Telefonische Reklamationen gibt es ungefähr 10 pro Tag, denn grundsätzlich werden Beschwerden auf dem schriftlichen Weg eingereicht.

Die gesamte Abteilung: Von links nach rechts (hinten) : J.-B. Jobin, A. Kronig, H. Hayoz, G. Pellet, D. Zysset, S. Huber, D. Peytrignet, R. Waber. Von links nach rechts (vorne): A. Lörtscher, I. Gilliéron Abwesend: D. Nedved

 

“Die Kontakte mit den Kunden sind grundsätzlich freundlich, offen und angenehm, obwohl eine Beschwerde an sich ja für beide Seiten unangenehm ist“ meint Jean-Bernard Jobin. Er fühle sich wie ein Detektiv, wenn er sich daran macht, für die oft sehr spezifischen Anfragen eine Lösung zu finden. „Denn jede Reklamation ist gleichzeitig eine Möglichkeit, sich zu verbessern.“

Der 44jährige schaut bereits auf eine langjährige Karriere bei der SBB zurück: vor 24 Jahren hat er seine Lehre als Bahnbetriebsdisponent absolviert und ist der Bahn seither treu geblieben. Nach der Lehre arbeitete Jobin zunächst als RCP–Mitarbeiter, später als Weichensteller in einem Stellwerk, als Rangier-Lokführer und als Mitarbeiter im ehemaligen Kunden-Service-Center in Fribourg.

Heute ist er oft bereits um 7 Uhr morgens in Basel – und das bei einem Arbeitsweg von fast zwei Stunden zweimal täglich. Feierabend macht Jean-Bernard Jobin zwischen 17 und 19 Uhr. Wenn er zu Hause ist, liest er sehr gerne Krimis – besonders von Franck Thilliez – oder hört Musik. Bei hartem Rock oder Punk lässt sich gut abschalten, findet der Teamleiter.

 

12.03.12

Eem 923 – Presseecho auf die Taufe / Teil 11

Das Echo in den Medien auf die Taufe unserer ersten Hybridlok Eem 923 auf den Namen „Heitern“ war gross.

Hier einige Beispiele für die Berichterstattung:

NZZ

Die zweite Lok wird Hersteller Stadler Rail im Mai liefern, die restlichen 28 Fahrzeuge folgen im 3-Wochen-Takt bis Ende 2013. Voraussichtlich werden die neuen Loks zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Dadurch reduziert sich der CO2-Ausstoss bei SBB Cargo im Vergleich zu heute um mehr als 4000 Tonnen pro Jahr. Weil die Hybridloks an regionalen Standorten eingesetzt werden, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge.

Basler Zeitung

Mit den 1500 kW ist die Lok doppelt so kraftvoll ausgerüstet wie die Eem 922, auf deren Basis sie entwickelt wurde. Sie fährt unter wechselndem Stromsystem mit 15 Kilovolt/16,7 Hertz und 25 kV/50 Hz. Bevor sie in den Einsatz gehen konnte, waren zahlreiche Probefahrten notwendig, bei denen auch die Umschaltungen zwischen diesen Systemen getestet wurden. Und weil anfangs noch keine Stabilisatoren eingebaut waren, so berichtet Projektleiter Michael Henzi von SBB Cargo in einem Blog, hat es bei den ersten Fahrten im Führerstand «noch etwas gerumpelt»

Zofinger Tagblatt

 

Blick.ch

Die Investitionen für die neuen Hybridloks belaufen sich auf 88 Millionen Franken. Sie eignen sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb und ermöglichen mehr Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Dadurch ist kein aufwändiger Lokwechsel mehr nötig, was Zeit und Kosten spart.

International Railway Journal

A ceremony was held today at Limmattal marshalling yard near Zurich to mark the entry into service of SBB Cargo’s first hybrid shunting locomotive. The Eem 923 locomotive, which was christened Heitern after a mountain near the yard, is the first of 30 1.5MW units being supplied by Stadler Winterthur, Switzerland, under a SFr 88m (95.9m) contract.

Und noch ein TV-Beitrag bei TELE TOP:

Pionierrolle – SBB Cargo nimmt erste Hybridlok in Betrieb

09.03.12

Eem 923 – Fotos von der Taufe / Teil 10

10 Leser des Cargo Magazins wurden ausgelost, um heute bei der Taufe  der ersten umweltfreundlichen Hybridlok von SBB Cargo im Rangierbahnhof Limmattal dabei zu sein. Und hier noch einige weitere Fotoimpressionen vom heutigen Tag:

 

Eem 923 – Der Film ist da / Teil 9

Vor einiger Zeit haben wir über die Dreharbeiten berichtet, jetzt ist – pünktlich zur Taufe der ersten Lokomotive – der Film “Making of Hybridlok Eem 923″ fertig geworden. Die Weltpremiere findet hier auf dem Cargo-Blog statt. Wie finden Sie ihn? Ist der Streifen und sein Held Oscar-verdächtig?

Eem 923 – unsere erste Hybridlok versetzt Hausberge / Teil 8

Heute hat SBB Cargo im Rangierbahnhof Limmattal die erste Hybridlok offiziell in Betrieb genommen und sie auf den Namen „Heitern“ getauft, den Hausberg von Zofingen. Ein Meilenstein auch für Michel Henzi, den Gesamtprojektleiter für die Beschaffung der Eem 923, der bei der Taufe an vorderster Front mit dabei war.

576 Tage, so lange ist es her, seit wir mit dem Kick-off in Winterthur unser Projekt gestartet haben. Und heute können wir durchaus mit Stolz sagen: Mission accomplished. Dank grosser Anstrengungen aller Beteiligten haben wir es gemeinsam geschafft, in dieser kurzen Zeit pünktlich eine Pionierleistung auf die Schienen zu stellen, – die „modernste und innovativste Rangierlokomotive der Welt“.

Das Fahrzeug 001 wurde heute von Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo und Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, sowie Käthi Hagmann, Stadträtin von Zofingen, getauft und dem Teamleiter des Cargo-Produktionsteams Zofingen, Christoph Unternährer, offiziell übergeben. Begleitet wurden sie dabei von vielen Journalisten, Kunden, Behördenvertretern, zehn Leserinnen und Lesern des Cargo Magazins, den Projektbeteiligten von SBB Cargo und dem Hersteller Stadler Winterthur sowie den Cargo-Mitarbeitenden vom Rangierbahnhof Limmattal.

Ab jetzt ist sie bei uns offiziell in Betrieb. 29 weitere Loks werden bis Ende 2013 folgen und der Schweizer Wirtschaft im Wagenladungsverkehr besonders effiziente und umweltschonende Dienste erweisen.  Und sie trägt fortan einen Namen in die Schweiz hinaus: „Heitern“ – für diesen Hausberg in Zofingen hat sich nämlich das regionale Cargo-Produktionsteam (RCP) entschieden. Vielen von Ihnen dürfte der Name wohl bekannt vorkommen, ist das Open-Air Festival „Heitere“ doch schweizweit ein Begriff.

Da alle Hybridloks von regionalen Standorten aus eingesetzt werden, benennen wir alle 30 Loks jeweils nach einem regionalen Hausberg. Schliesslich stehen die Hausberge wie unsere Hybridlok  für eine nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Ich bin schon gespannt, für welche Hausberge sich die übrigen Cargo-Teams entscheiden.

Über die Vorteile der Eem 923 habe ich Ihnen an dieser Stelle bereits viel erzählt, Sie können die einzelnen Beiträge über diesen Link nachlesen. Nun möchte ich an dieser Stelle lieber noch einige Bilder sprechen lassen.

Nach der Auslieferung des letzten Fahrzeuges wird die Rangierlokflotte von SBB Cargo ab 2014 noch aus den drei Typen Am 843, Eem 923 und Tm 232 bestehen. Mit diesen Fahrzeugen sind wir für die Anforderungen im Wagenladungsverkehr Schweiz optimal aufgestellt für die Zukunft. Nomen est omen? Jedenfalls hatte ich heute das Gefühl, dass unsere Eem 923 als jüngstes, effizientes und besonders umweltschonendes Flottenmitglied bereit ist, im Wagenladungsverkehr auch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen Hausberge zu versetzen.

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